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	<title>Sabine Walter</title>
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		<title>Klassische Technik auf der Ukulele: Mehr als nur Fingerpicking</title>
		<link>https://sabinewalterukulele.com/klassische-technik-auf-der-ukulele-mehr-als-nur-fingerpicking/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2026 20:10:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Mit diesem Blog-Artikel möchte ich ein Reihe von Aufsätzen eröffnen zum Thema &#8222;Klassische Technik auf der Ukulele&#8220;</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wenn ich von „klassischer Technik“ auf der Ukulele spreche, reagieren viele Spieler*innen erst einmal etwas skeptisch. Manche denken an strenge Musikschulen, trockene Etüden oder stundenlanges Üben vor dem Notenständer. Dabei hat klassische Technik mit all diesen Klischees erstaunlich wenig zu tun.</p>
<p>Eigentlich geht es um etwas ganz Einfaches: <strong>Wie kann ich auf der Ukulele einen schönen Klang erzeugen, entspannt spielen und das Beste aus meinem Instrument herausholen?</strong> Und genau deshalb ist klassische Technik nicht nur für Menschen interessant, die Barock-Musik spielen möchten. Auch wer Pop-Songs begleitet, eigene Stücke schreibt oder einfach nur schöner klingen möchte, kann davon profitieren.</p>
<h3><b>Mehr als nur die richtigen Akkorde</b></h3>
<p>Die meisten von uns haben die Ukulele wahrscheinlich über das Akkordspiel kennengelernt. Ein paar Griffe, ein schöner Song – und schon macht das Instrument Spaß. Das ist auch wunderbar so.</p>
<p>Irgendwann merkt man jedoch, dass zwei Spieler dieselben Akkorde spielen können und trotzdem völlig unterschiedlich klingen. Der eine klingt locker, rund und musikalisch. Der andere etwas angestrengt oder unpräzise. Der Unterschied liegt oft nicht in den Akkorden selbst, sondern in der Technik.</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span>Gute Technik erkennt man oft daran, dass sie mühelos aussieht.</span></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Klassische Technik beschäftigt sich mit Fragen wie:</strong></p>
<ul>
<li>Wie bewege ich meine Hände möglichst effizient?</li>
<li>Wie bekomme ich einen klaren und schönen Ton?</li>
<li>Wie spiele ich präzise, ohne zu verkrampfen?</li>
<li>Wie kann ich eine Melodie hervorheben?</li>
</ul>
<p>Es geht also nicht nur darum, die richtigen Töne zu treffen, sondern darum, wie diese Töne klingen.</p></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><b>Was die Ukulele von der Gitarre geerbt hat</b></h3>
<p>Viele technische Grundlagen stammen ursprünglich aus der Welt der Laute und der klassischen Gitarre. Über Jahrhunderte haben Musiker herausgefunden, welche Bewegungen gut funktionieren und welche eher zu Verspannungen führen.</p>
<p>Natürlich ist die Ukulele nicht einfach eine kleine Gitarre. Sie hat ihre eigenen Besonderheiten, ihren eigenen Klang und ihre eigene Spielkultur. Trotzdem lassen sich viele bewährte Prinzipien übernehmen: eine gute Haltung, kontrollierte Fingerbewegungen und ein bewusster Umgang mit Klang. Warum sollte man das Rad neu erfinden, wenn Generationen von Musikern bereits viele praktische Lösungen gefunden haben?</p>
<h3><b>Es geht nicht um Lautstärke – sondern um Klang</b></h3>
<p>Ein häufiger Irrtum ist, dass Technik vor allem dazu dient, schneller oder lauter zu spielen. Das kann zwar ein Nebeneffekt sein, aber darum geht es eigentlich nicht. Für klassische Musiker stand schon immer die Klangqualität im Mittelpunkt. Wie klingt ein einzelner Ton? Wie entwickelt sich eine Melodie? Welche Stimme soll gerade im Vordergrund stehen?</p>
<p>Wer sich mit klassischer Technik beschäftigt, entdeckt schnell, dass die Ukulele viel mehr Klangfarben besitzt, als man zunächst vermuten würde. Ein kleiner Unterschied im Anschlag kann einen Ton weich, warm, brillant oder durchsetzungsfähig wirken lassen. Genau diese Feinheiten machen Musik lebendig.</p>
<h3><b>Weniger Kraft, mehr Kontrolle</b></h3>
<p>Viele technische Probleme entstehen durch einen einfachen Denkfehler: Wir versuchen sie mit mehr Kraft zu lösen. Die Finger drücken fester, die Schultern werden hochgezogen und die Hände verspannen sich langsam.</p>
<p><strong>Klassische Technik verfolgt den gegenteiligen Ansatz. Nicht mehr Kraft, sondern mehr Kontrolle.</strong></p>
<p>Je effizienter die Bewegungen werden, desto leichter fühlt sich das Spielen an. Schnelle Passagen gelingen müheloser, schwierige Griffe werden entspannter und längere Übesessions machen deutlich mehr Spaß.</p>
<p>Man könnte sagen: Gute Technik spart Energie.</p>
<h3><b>Aber ich spiele doch gar keine klassische Musik!</b></h3>
<p>Diesen Satz höre ich regelmäßig. Die gute Nachricht: Das musst du auch nicht. Klassische Technik ist kein Musikstil. Sie schreibt dir nicht vor, was du spielen sollst. Sie liefert lediglich Werkzeuge.</p>
<p>Außerdem wäre es falsch zu behaupten, dass alle Ukulelentechniken aus der klassischen Gitarrentradition stammen. Die Ukulele hat im Laufe ihrer Geschichte eine Vielzahl eigener Spielweisen entwickelt – vom hawaiianischen Strumming über moderne Fingerstyle-Techniken bis hin zu perkussiven Spielarten, Campanella-Effekten oder zeitgenössischen Solotechniken.</p>
<p>Viele dieser Ansätze haben mit klassischer Gitarrentechnik nur wenig oder gar nichts zu tun. Gerade das macht die Ukulele so spannend.</p>
<p>Wen Techniken interessieren, die speziell für die Ukulele entwickelt wurden, wird auf der Webseite <a href="https://ukuleletechnique.online/" target="_blank" rel="noopener">https://ukuleletechnique.online/</a> von Elisabeth Pfeiffer einen riesigen Schatz an Material finden. </p>
<p>Eine solide klassische Technik kann dennoch sehr hilfreich sein. Sie schult die Wahrnehmung für Bewegungsabläufe, Klanggestaltung und Bewegungsökonomie. Wer diese Grundlagen versteht, erkennt leichter, was eine bestimmte Technik eigentlich ausmacht und warum bzw. wie sie funktioniert. Statt andere Spielweisen zu ersetzen, kann klassische Technik dabei helfen, sie bewusster zu erlernen und sinnvoll in das eigene Spiel zu integrieren. Sie bietet gewissermaßen eine gemeinsame Sprache, mit der sich unterschiedliche Techniken analysieren und weiterentwickeln lassen.</p>
<p>Ob du Pop, Folk, Jazz, Fingerstyle oder eigene Songs spielst – ein schöner Ton, saubere Bewegungen und eine gute Kontrolle über dein Instrument sind immer hilfreich. Klassische Technik soll dabei nicht Grenzen setzen, sondern neue Möglichkeiten eröffnen.</p>
<h3><b>Fazit</b></h3>
<p>Klassische Technik bedeutet nicht, dass man plötzlich im Konzertsaal sitzen oder schwierige Etüden üben muss. Sie bedeutet vielmehr, die Ukulele bewusst zu spielen: mit einem schönen Klang, entspannten Bewegungen und mehr musikalischen Möglichkeiten.</p>
<p>Am Ende geht es nicht darum, klassisch zu klingen. Es geht darum, besser zu klingen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Weitere Blogartikel zu diesem Thema sind in Arbeit und werden nach und nach veröffentlicht:</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li data-section-id="zw3wxr" data-start="3244" data-end="3262">Die rechte Hand</li>
<li data-section-id="itlk46" data-start="3263" data-end="3280">Die linke Hand</li>
<li data-section-id="12on5jm" data-start="3281" data-end="3305">Haltung und Ergonomie</li>
<li data-section-id="3rqwk8" data-start="3306" data-end="3335">Tonbildung und Klangfarben</li>
<li data-section-id="1v92uf4" data-start="3358" data-end="3403">Vibrato, Legato und musikalischer Ausdruck</li>
</ul></div>
			</div>
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			</div>
				
				
			</div>
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		<item>
		<title>Haltung der Ukulele &#8211; unter Gesundheitsaspekten</title>
		<link>https://sabinewalterukulele.com/haltung-der-ukulele-unter-gesundheitsaspekten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2025 19:22:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Des öfteren sprechen mich Ukulelespieler*innen an, da sie gesundheitliche Probleme beim Spielen bekommen.&#160;Das geht von Sehnenscheidenentzündungen, über Tennisarm bis zu Schulter- und Kopfschmerzen. Oft haben die Probleme ihren Ursprung in einer ungünstigen Haltung der Ukulele. Daher möchte ich in diesem Beitrag auf einige typsche Haltungsfehler eingehen. Die Ukulele nicht festhalten!Wer ohne Band spielt ist genötigt [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Des öfteren sprechen mich Ukulelespieler*innen an, da sie gesundheitliche Probleme beim Spielen bekommen.&nbsp;<br>Das geht von Sehnenscheidenentzündungen, über Tennisarm bis zu Schulter- und Kopfschmerzen. Oft haben die Probleme ihren Ursprung in einer ungünstigen Haltung der Ukulele. Daher möchte ich in diesem Beitrag auf einige typsche Haltungsfehler eingehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Ukulele nicht festhalten!</strong><br>Wer ohne Band spielt ist genötigt einiges an Aufmerksamkeit und auch Spielfreude an das Festhalten der Ukulele zu binden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Haltung</strong>&nbsp;beim Spielen<br>Ein häufiger Fehler ist eine schlechte Sitzhaltung. Das Sitzen mit gekrümmtem Rücken oder überkreuzten Beinen kann zu Verspannungen im Rücken und Nacken führen, was nicht nur unangenehm ist, sondern auch die Bewegungsfreiheit der Hände einschränken kann. Stattdessen sollte man aufrecht sitzen, die Füße flach auf den Boden stellen und den Rücken gerade halten, um eine ergonomische und stabile Basis zu schaffen. Da man nicht dasitzen möchte, wie ein Ölgötze, ist es sinnvoll, eine anlehnungsfreie und bewegliche Position einzunehmen und die Schultern locker hängen zu lassen. Ich selbst übe viel im Stehen, da ich so frei beweglich bin.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schultern</strong><br>Um die richtige Schulterhaltung zu finden, kann man die Schultern bewusst hoch zu zeihen und dann bewusst loslassen. Es kann auch hilfreich sein, regelmäßige Pausen einzulegen, um die Schultern zu lockern und zu entspannen, besonders bei längeren Übungssitzungen. Stretching-Übungen für den Nacken und die Schultern können ebenfalls dazu beitragen, Verspannungen zu lösen und die Flexibilität zu verbessern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Position der Ukulele</strong><br>Ein weiterer verbreiteter Fehler betrifft die Positionierung des Instrumentes. Oft neigen Anfänger dazu, die Ukulele zu tief zu halten, was zu einer sehr abgeknickten Handgelenksposition führen kann, die wiederum zu Problemen im Handgelenk (Sehnenscheidenentzündung) oder zu Schulterschmerzen führen kann. Die ideale Position ist, die Ukulele leicht angewinkelt (d.h. der Kopf der Ukulele ist höher als der Korpus) und nah am Körper zu halten, so dass das Handgelenk sich in einer geraden Linie zum Unterarm befindet. Dadurch wird die Reichweite der Finger erhöht und das Greifen der Akkorde wird einfacher. Es gilt die Regel, dass je höher der Kopf der Ukulele, desto weniger Knick benötigt das Handgelenk (zu hoch wäre natürlich auch nicht gut, vor allem für die Schultern).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zu viel Druck</strong><br>Viele Anfänger krümmen ihre Handgelenke zu stark oder pressen ihre Finger zu fest auf die Saiten, was zu Spannungen und ungenauer Spielweise führen kann. Die Hand sollte entspannt sein, mit einer natürlichen Krümmung der Finger und einer lockeren, aber kontrollierten Bewegung beim Greifen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Ukulele lernen</title>
		<link>https://sabinewalterukulele.com/ukulele-lernen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2025 19:02:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sabinewalterukulele.com/?p=182</guid>

					<description><![CDATA[ist ein spannender und individueller Prozess und wer sich darauf einläßt, eröffnet sich phantastische Möglichkeiten: vom Begleiten von Songs bis zu instrumentaler Virtuosität. Vom Spielen für sich im “stillen Kämmerlein” bis zur Teilnahme an Ukuleleorchestern oder Bands. Auch stilistisch steht der Ukulele alles offen: von der Renaissance bis zur Moderne, von Volksliedern über die Songs [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">ist ein spannender und individueller Prozess und wer sich darauf einläßt, eröffnet sich phantastische Möglichkeiten: vom Begleiten von Songs bis zu instrumentaler Virtuosität. Vom Spielen für sich im “stillen Kämmerlein” bis zur Teilnahme an Ukuleleorchestern oder Bands. Auch stilistisch steht der Ukulele alles offen: von der Renaissance bis zur Moderne, von Volksliedern über die Songs der 30er Jahre bis Pop- und Rocksongs…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kein Wunder hat sich die Ukulele in den letzten Jahren zu einem sehr beliebten Instrumente entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder Ukulelenstil hat auch seine speziellen Techniken und braucht andere Fähigkeiten. So braucht man für die Swingmusik der 30er Jahre andere musikalische Fähigkeiten und Techniken, als für ein barockes Campanella-Stück von Gaspar Sanz. Hierfür gibt es bei uns bei Ukewerk, unterschiedliche Kurse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder, der anfängt Ukulele zu lernen bringt andere Voraussetzungen mit. Der eine hat noch nie ein Instrument in der Hand gehabt, der andere hat jahrelang Gitarre gespielt. Der eine hat nur wenig musikalische Erfahrung (was das Selbermachen von Musik betrifft), der andere hat bereits als Kleinkind gerne gesungen und geklatscht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Instrument erlernen sollte sich immer auf mehreren Ebenen sich entwickeln:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>die Entwicklung von instrumentalen Techniken (alles, was ich auf dem Instrument tue – körperlich)</li>



<li>die Entwicklung von musikalischen Fähigkeiten (Rhythmusgefühl, (im Voraus) Hören, die Erfahrung von Mehrstimmigkeit, Improvisation, Intuition, emotionaler Ausdruck…)</li>



<li>die Entwicklung von kognitiven Fähigkeiten (Wissen über Musik, Harmonielehre, Stilistik, Rhythmik, gestalterischer Ausdruck…)</li>



<li>Spaß und Freude am Spielen und am “sich weiterentwickeln”.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Kurs wirst du (hoffentlich) zu allen Ebenen Inhalte finden. So findest du neben den Erklärungen wie man etwas auf der Ukulele tut (instrumentale Techniken), auch Rhythmusübungen (auch ohne Instrument), Hörübungen und die Grundlagen des Transponierens (Harmonielehre). Sinn macht es natürlich nur dann, wenn man es tut und anwendet. Das Anschauen der Videos ist nur der “Startpunkt” für dein musikalisches Tun.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satz, “<strong>Übung macht den Meiste</strong>r”, ist auch auf der Ukulele gültig.&nbsp;<strong>Aber Vorsicht!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ziel und Zweck des Übens ist das Spielen!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ist üben? Was ist spielen? Und wie geht man damit um?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Üben</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Üben ist zielgerichtet: ich möchte nachher etwas besser können als zuvor!<br>Hierfür ist intelligentes und wiederholendes Tun notwendig.<br>Je genau man weiß, was man können will und wo die Hindernisse liegen, desto zielgerichteter kann man üben. Die Wiederholung führt zu Festigung des Gelernten, zu Geschwindigkeit und Spielfluss. Auch Üben kann Spaß machen (wenn man die Energie und Zeit dafür hat und: kleinschrittig, langsam und intelligent übt).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Spielen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Spielen ist Spaß gerichtet: wenn etwas nicht 100%ig klappt, ist das nicht so wichtig, es kommt auf den Spaß im Tun an!<br>Gleichzeitig wird das Geübte ins Spiel integriert, d.h. es wird von einer Übung zu einem Teil deines Spiels, was ebenfalls dazu führt dass das Gelernte gefestigt wird und du schneller und mit mehr Spielfluss spielen kannst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beides ist wichtig!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ohne Üben wirst du nur sehr langsam vorwärts kommen.<br>Ohne Spielen wirst du nach kurzer Zeit das Instrument aus der Hand legen, weil es keinen Spaß mehr macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also achte darauf, dass beides für&nbsp;<strong>Dich</strong>&nbsp;ausgeglichen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klar, wenn du vorhast Profi-Ukulelespieler zu werden, dann sollte das Üben einige Zeit deutlich im Vordergrund stehen, wenn du jedoch aus purer Freude an der Musik das Instrument lernst,&nbsp;<strong>dann darf das Spielen gerne den Hauptteil deiner Beschäftigung mit der Ukulele ausmachen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Übe- &amp; Spieltip</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du nach deinen alltäglichen Belastungen (Arbeit, Haushalt, Kinder…) die Ukulele in die Hand nimmst, so spiele zuerst ein paar einfache Songs und spiele solange, wie du Lust und Zeit hast. Falls du danach noch Zeit, Energie und Lust hast, dann kannst du auch noch Üben (Akkordewechsel üben, Rhythmen üben, Zupfmuster spielen…). Niemand braucht zu seinen alltäglichen Belastung eine weitere in Form von “Ukulele lernen”. Spielen und Üben sollte dich von deinem Alltag wegbringen, hin zu deiner Lebendigkeit und zu deiner Musik. Dann hat sich der ganze Aufwand bereits gelohnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spaß, Freude, viele neue Erfahrungen und eine wertvolle Zeit beim Ukulele lernen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Euer Martin</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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